Abfall im Meer ist ein großes Problem

Im Meer ist viel Abfall.
Ein großer Teil davon liegt auf dem Meeres-Grund.
Ein anderer Teil schwimmt im Meer herum.

Fast der ganze Abfall ist Plastik-Abfall.
Plastik-Abfall ist gefährlich für Fische.
Denn die Fische können sich daran verletzen.

Das Umwelt-Bundes-Amt will etwas tun.
Es arbeitet an einem Plan.
Damit nicht mehr so viel Abfall ins Meer gelangt.

Wie viel Abfall ist im Meer?
Im Meer gibt es 100 Millionen Tonnen Abfall.
Das ist in etwa das Gewicht von 100 Millionen Klein-Wagen.
Jedes Jahr kommen mehr als 6 Millionen Tonnen hinzu.

Wie kommt der Abfall in das Meer?

Abfall kommt auf viele Arten ins Meer:

  • Durch Touristen an Stränden:

Touristen lassen Abfall am Strand liegen.
Der Abfall wird dann ins Meer geweht.

  • Durch Müll-Deponien:

Müll-Deponien leiten Abfall ins Meer.

  • Durch die Fischerei:

Fischer verlieren Netze im Meer.

Wie lange dauert es, bis Plastik-Abfall sich im Meer auflöst?
Es dauert mehr als 400 Jahre.
Dann ist das Plastik in viele winzige Teile zerfallen.
Die kleinen Plastik-Teile sind dann immer noch gefährlich für Fische.
Denn sie nehmen die Plastik-Teile mit der Nahrung auf.
Weil sie so winzig sind und sie nicht sehen können.

Weitere Infos zum Thema gibt es hier:
In einem Artikel vom Bundes-Umwelt-Amt:
http://www.marine-litter-conference-berlin.info/userfiles/file/FAQ_Meeresmuell.pdf

Quelle: www.umweltbundesamt.de

Bild: Jessica Tönnißen.

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