Arznei-Mittel schaden der Umwelt

Arznei-Mittel sind schlecht für die Umwelt.
Das hat das Umwelt-Bundes-Amt heraus-gefunden.
In einem Forschungs-Projekt.
Die Kurz-Form für Umwelt-Bundes-Amt lautet: UBA.

Das Ergebnis von dem Forschungs-Projekt:
Arznei-Mittel schaden dem Erd-Boden, Flüssen und Seen.
Und Tieren, zum Beispiel Fischen.
In sehr vielen Ländern auf der Welt.

Mehr als 600 Arznei-Mittel sind in der Umwelt.
Besonders oft sind folgende Arznei-Mittel in Böden und Gewässern:

  • Schmerz-Mittel
  • Hormone (aus Anti-Baby-Pillen)
  • Mittel gegen Bakterien.

Wie kommen Arznei-Mittel in die Umwelt?

Viele Menschen nehmen Arznei-Mittel ein.
Die Arznei-Mittel nimmt der Körper aber nicht ganz auf.
Die Reste von den Arznei-Mitteln scheidet der Körper wieder aus.
Über die Verdauung.
Die Reste von Arznei-Mitteln gelangen so in das Abwasser.
Klär-Anlagen reinigen das Abwasser.
Aber sie können nicht alle Arznei-Mittel-Reste heraus filtern.
Einige Arznei-Mittel bleiben also im Wasser.

Arznei-Mittel von Tieren gelangen auch in die Umwelt.
Über Gülle und über Dung auf den Weiden und Feldern.
So kommen die Arznei-Mittel in das Grund-Wasser.

Weitere Infos über Arznei-Mittel in der Umwelt

Das Umwelt-Bundes-Amt hat eine Statistik gemacht.
Eine Statistik ist eine Sammlung von Informationen.
Die Statistik zeigt, wie viele Arznei-Mittel in Deutschland und Europa in der Umwelt sind.
Die Ergebnisse finden Sie unter diesem Link:
http://www.uba.de/uba-info-medien/4188.html

Außerdem hat das Umwelt-Bundes-Amt einen Bericht geschrieben.
Der Titel von dem Bericht ist:
„Arzneimittel in der Umwelt – vermeiden, reduzieren, überwachen“.
Den Bericht kann man umsonst herunter-laden.
Unter diesem Link:
http://www.umweltbundesamt.de/publikationen/arzneimittel-in-der-umwelt-vermeiden-reduzieren

Quelle: www.umweltbundesamt.de

Foto: Jessica Tönnißen.

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