Fleisch: Weniger ist mehr

Viele Menschen essen zuviel Fleisch.
Die Empfehlung von der Deutschen Gesellschaft für Ernährung ist:
Ein Erwachsener soll in einer Woche 300 bis 600 Gramm Fleisch essen.
Das sind ein bis zwei Schnitzel oder Steaks in einer Woche.

Auch Wurst ist Fleisch.
Viele denken nicht daran.
Und essen auch noch zum Mittagessen und Abendessen Fleisch.
Das ist zuviel.

Viele Menschen essen viel Fleisch, weil sie es sich leisten können.
Denn Fleisch gibt es schon sehr billig im Super-Markt.
Aber das meiste Fleisch dort hat kein Bio-Siegel.
Daher hat es eine schlechtere Qualität.

Wer eine art-gerechte Tier-Haltung unter-stützen will,
sollte Fleisch mit dem Bio-Siegel kaufen.
Bio-Fleisch ist zwar etwas teurer, aber auch gesünder.
Denn es hat eine bessere Qualität.
Weil die Tiere besseres Futter bekommen haben.
Und weil es viel weniger mit Arznei-Mitteln belastet ist.

In Deutschland leben nur sehr wenige Tiere in art-gerechter Tier-Haltung:

  • jedes 20. Rind (5 Prozent aller Rinder)
  • jedes 100. Schwein (1 Prozent aller Schweine)
  • und jedes 33. Huhn (3 Prozent aller Schweine).

Was bedeutet das Bio-Siegel auf Fleisch?

  • Fleisch mit Bio-Siegel ist besser.
  • Die Tiere wurden art-gerecht gehalten.
  • Das Fleisch hat viel weniger Arznei-Mittel in sich.
  • Weil die Tiere weniger krank werden.
  • Eben weil sie viel mehr Platz haben.
  • Die Tiere sind viel auf der Weide und fressen Gras.

Fleisch ohne Bio-Siegel heißt:

  • Die Tiere wurden nicht art-gerecht gehalten.
  • Die Tiere wurden ganz eng zusammen im Stall gehalten.
  • Die Tiere waren selten oder nie auf einer Weide.
  • Die Tiere haben kein frisches Gras gefressen.
  • Die Tiere wurden mit vielen Arznei-Mitteln behandelt.
  • Die Tiere wurden nämlich im Stall oft krank.
  • Im Fleisch sind Reste von Arznei-Mitteln.
    Die essen wir mit. Das schadet uns.
  • Die Tiere haben Gen-Futter bekommen.
    Gen-Futter ist ein künstlich her-gestelltes Getreide.
    Gen-Futter wurde mit giftigen Stoffen gegen schädliche Insekten besprüht

Quelle: http://www.wwf.de/aktiv-werden/tipps-fuer-den-alltag/vernuenftig-einkaufen/fleisch-einkauf/

Bild: Jessica Tönnißen.

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